die Kontaktlinse – Doch welche ist die Richtige für mich?

In der Augenoptik ist die Kontaktlinse ein immer größer werdendes Thema. Sie ist gerade für sportliche Aktivitäten geeignet, aber auch bei Leuten mit hohen Fehlsichtigkeiten eine gern genommene Alternative.

In dem heutigen Beitrag erkläre ich euch die Unterschiede zwischen weichen und formstabilen Kontaktlinsen. Außerdem erfahrt ihr die Vor- & Nachteile dieser 2 Arten.

Weiche Kontaktlinsen

Auch bei weichen Kontaktlinsen gibt es 2 verschiedene Materialien.
Es gibt zum einen Silikon Hydrogele Linsen und Hydrogele Linsen.
Hydrogele Linsen sind eine ältere Herstellform der weichen Kontaktlinsen. Diese haben einen sehr hohen Wassergehalt, wodurch diese dünner und weicher sind. Dafür trocknen diese allerdings schneller auf dem Auge aus und auch die Sauerstoffversorgung des Auges ist hier nicht so gut wie bei Silikon Hydrogelen Linsen.
Bei Silikon Hydrogelen Linsen handelt es sich um die modernste Form der weichen Kontaktlinse. Durch die Zugabe von Silikon ist hier eine sehr hohe Sauerstoffversorgung des Auges gegeben (bis zu 98%). Somit ist sie die beste aber auch gesündeste Variante der weichen Kontaktlinsen.
Weiche Kontaktlinsen sind sehr flexibel durch den hohen Wassergehalt, somit bietet diese Linse einen sehr hohen Tragekomfort. Allerdings brauchen diese Linsen viel Flüssigkeit, was auf Dauer das Auge austrocknet. Hier sollte das Auge regelmäßig nachbenetzt werden.

Hier nun einmal die Vor- und Nachteile von weichen Kontaktlinsen:

Formstabile Kontaktlinsen

Diese bestehen aus formstabilem Kunststoff, sind deutlich kleiner als die weichen Kontaktlinsen und bedecken somit die Hornhaut nicht komplett.
Formstabile Kontaktlinsen schwimmen auf dem Tränenfilm und sitzen dadurch nicht fest auf der Hornhaut. Sie bieten eine optimale Sauerstoffversorgung des Auges und trocknen dieses nicht aus.
Bei diesen Linsen handelt es sich um Spezialanfertigungen, die genau auf das Auge zugeschnitten werden. Hier werden alle Hornhautradien berücksichtigt um einen optimalen Sitz zu garantieren. Bei formstabilen Linsen ist eine bessere Korrektion der Augen möglich, hier habt ihr die Möglichkeit auch Kunden mit sehr hohen Stärken (wie 10 dpt) oder einen sehr hohen Astigmatismus zu korrigieren. Außerdem bieten diese Linsen eine optimale Korrektion bei der Augenkrankheit Keratokonus.

Ihr fragt euch wahrscheinlich warum diese Linsen, im Vergleich zu weichen Kontaktlinsen, dann seltener verkauft werden?

Formstabile Linsen bieten am Anfang kein angenehmes Tragegefühl. Man hat ein Fremdkörpergefühl im Auge (gerade beim blinzeln).
Dies bedeutet für den Kunden eine längere Eingewöhnungszeit. Außerdem haben formstabile Kontaktlinsen auch einen höheren Preis als weiche Kontaktlinsen, dafür könnt ihr diese teilweise (bei guter Pflege) auch mehrere Jahre tragen.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile für euch zusammengefasst:

Nun kennt ihr die wesentlichen Unterschiede von weichen & formstabilen Kontaktlinsen. Ich hoffe dass euch dieser Beitrag gefallen hat. Solltet ihr Fragen zu diesem Thema haben schreibt mir gerne unten in die Kommentare. Ich freue mich über jeden Kommentar!

2 Antworten auf „die Kontaktlinse – Doch welche ist die Richtige für mich?“

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